Die MASH Karte


Reisekrankenversicherung mit Extras: Rundum richtig versichert bei Reisen und im Ausland

Vertrags- und Versicherungsbedingungen für die Auslandsreisekrankenversicherung

Den Arzt im Reisegepäck immer dabei


  • Medizinische Sicherheit im In- und Ausland rund um die Uhr - rund um die Welt!

Medical Assistance Helpline Card

 

Beratung und Hilfe bei Gesundheitsproblemen im Ausland

  • Ratschläge und Empfehlungen zum Verhalten im Krankheitsfall

  • Nennung zuverlässiger ärztlicher Behandlungsadressen im Reiseland

  • Organisation von Soforthilfemaßnahmen (Medikamente, Blutplasma etc.)

 

Abklärung der medizinischen Situation und Versorgungslage im medizinischen Notfall durch die MASH-Ärzte

  • Gespräche mit den behandelnden Ärzten vor Ort, der Familie, Reiseleitung, Hausarzt etc.

  • Einsatz modernster Technologien um schnellstmöglich relevante medizinische Information über den Patienten zu erhalten

  • Ermöglichung des ärztlichen Informationsaustausches zwischen Ärzten vor Ort, Hausarzt und ggf. Konsiliarärzten

  • Regelmäßige Rücksprachen mit den behandelnden Ärzten zum Krankheitsverlauf

  • Falls erforderlich, Organisation der Verlegung in ein besser ausgestattetes Krankenhaus oder Rücktransport nach Deutschland

 

Planung, Organisation, Durchführung und Kostenübernahme erforderlicher Krankenrücktransporte

  • Planung, Organisation und Abwicklung sämtlicher Phasen notwendiger Land-, See- und Lufttransporte

  • Entsendung von geeignetem und erfahrenem medizinischen Begleitpersonal (Ärzte, Krankenschwestern, Rettungsassistenten)

  • Vorbereitung einer adäquaten medizinischen Weiterbehandlung in Deutschland

  • Kostenübernahme für den medizinisch notwendigen und ärztlich vertretbaren Krankenrücktransport

  • Die Transportentscheidung wird vom ärztlichen Dienst nach Absprache  mit dem Patienten und den behandelnden Ärzten gefällt.

 

Verwaltungstechnische Hilfestellungen

  • Kostenübernahmeerklärungen gegenüber Krankenhäusern und Ärzten

  • Verhandlungen mit der Krankenhausverwaltung (Entlassungspapiere)

  • Verhandlungen mit den Behörden vor Ort (bei Paßproblemen)

  • Verhandlungen mit der Fluggesellschaft (Flugtauglichkeits-Bescheinigung)

 

Noch Fragen?

 

Kein Problem – der  CARD Service der MASH hilft Ihnen gerne weiter!


 

MASH GmbH

- Card-Service -

Weißerlenstraße 13

79108 Freiburg                         


- MASH Medical Card-

Die MASH Medical-Card und MASH Medical Card Plus sind Service-Karten für ärztliche Hilfe und Unterstützung bei medizinischen Problemen im In- und Ausland. Die Medical Card beinhaltet einen umfassenden Auslandskranken-versicherungsschutz, inklusive Rücktransportversicherung.
MASH ist in der Wahl der Versicherung / Rückversicherung frei.
Sämtliche Erklärungen, Mitteilungen und Anzeigen, sowie die Erhebung von Ansprüchen auf Versicherungsleistungen sind an die MASH GmbH, Medical Card Service, Weisser-lenstrasse 13 , 79108 Freiburg zu richten.
Ambulante und stationäre Notfälle sind unverzüglich telefonisch oder per Fax zu melden. Bei Schadensmel-dung bitte unbedingt beachten: die Rechnung muss den Namen des Patienten, Geburtsdatum, Diagnose und Zeitpunkt der Behandlung enthalten. Ohne diese Daten kann keine Schadensregulierung bzw. Kostenübernahme erfolgen.
Zur Wahrung des Datenschutzes erhält der Antragsteller einen gesonderten Vertrag für die elektronische Patientenakte zugesandt, soweit bestellt.
Schweigepflichtentbindungserklärung
Mir ist bekannt, dass der Versicherer zur Beurteilung seiner Leistungspflicht auch Angaben überprüft, die ich zur Be-gründung etwaiger Ansprüche mache oder die sich aus von mir eingereichten Unterlagen (z.B. Rechnungen, Verord-nungen) sowie von mir veranlassten Mitteilungen eines Krankenhauses oder von Angehörigen eines Heilberufes ergeben. Zu diesem Zweck befreie ich die Angehörigen von Heilberufen oder Krankenanstalten, die in den vorgelegten Unterlagen genannt sind oder die an der Heilbehandlung beteiligt waren, von ihrer Schweigepflicht; dabei hat die Geltendmachung eines Leistungsanspruches die Bedeutung einer Schweigepflichtentbindung für den Einzelfall. Von der Schweigepflicht entbinde ich auch zur Prüfung von Leis-tungsansprüchen im Falle meines Todes. Die Schweige-pflichtentbindung für die Leistungsprüfung bezieht sich auch auf die Angehörigen von anderen Kranken- und Un-fallversicherern, die nach dort bestehenden Versicherungen befragt werden dürfen. Diese Erklärung gebe ich auch für meine mitzuversichernden Familienangehörigen sowie die von mir gesetzlich vertretenen mitzuversichernden Personen ab, die die Bedeutung dieser Erklärung nicht selbst beurteilen können.
Einwilligungsklausel
Ich willige ferner ein, dass der Versicherer im erforderlichen Umfang Daten, die sich aus den Antragsunterlagen oder der Vertragsdurchführung (Beiträge, Versicherungsfälle, Risiko-/Vertragsänderungen) ergeben, an Rückversicherer zur Beur-teilung des Risikos und zur Abwicklung der Rückversicherung sowie zur Beurteilung des Risikos und der Ansprüche an an-dere Versicherer und/oder an den Verband der privaten Kran-kenversicherung zur Weitergabe dieser Daten an andere Ver-sicherer übermittelt. Diese Einwilligung gilt auch für entspre-chende Prüfungen bei anderweitig beantragten (Versicherungs-)Verträgen und bei künftigen Anträgen. Gesundheitsdaten dürfen nur an Personen- und Rückversicherer übermittelt wer-den.



Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) für die Aus-landsreise-Krankenversicherung

Tarif 42 Einzel
Tarif 42 plus Familien
Tarif 70 Einzel

1. Wer ist versichert?
Der ständige Wohnsitz der versicherten Person muss in Deutschland liegen und Auslandsaufenthalte dürfen nur vorü-ber¬gehende sein. Die Versicherungsfähigkeit ist auf unser Ver-langen hin nachzuweisen. Sind die Voraussetzungen nicht gegeben, kommt ein Versicherungsverhältnis trotz Anmeldung zur Versicherung nicht zustande.
Im Tarif 42 plus Familie:
Das Höchstaufnahmealter ist das 70. Lebensjahr. Neben dem Versicherungsnehmer sind auch dessen Familienangehörige versichert, deren ständiger Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland liegt und die mit dem Versicherungsnehmer in häuslicher Gemeinschaft leben. Als Familienangehörige gelten dabei der Ehepartner oder der Lebenspartner sowie die min-derjährigen Kinder (auch Stief- und Adoptivkinder).
2. Was umfasst der Versicherungsschutz?
Wir bieten Versicherungsschutz bei vorübergehenden Aus-landsreisen für akut auftretende Krankheiten, Unfälle und
andere in diesen Allgemeinen Versicherungsbedingungen ge-nannte Ereignisse. Wir ersetzen bei einem im Ausland unvor-hersehbar eintretenden Versicherungsfall dort entstehende Aufwendungen für Heilbehandlungen und erbringen sonst vereinbarte Leistungen (z.B. Krankenrücktransport, siehe Nr. 10.4).
Der Umfang des Versicherungsschutzes ergibt sich aus den Versicherungsbedingungen sowie den gesetzlichen Vorschrif-ten. Das Versicherungsverhältnis unterliegt deutschem Recht.
3. Für welche Reisen gilt der Versicherungsschutz?
Der Versicherungsschutz gilt für alle Auslandsreisen, die Sie innerhalb eines Versicherungsjahres unternehmen und einen Zeitraum von sechs Wochen nicht übersteigen (siehe Nr. 8)
Für Aufenthalte zum Zwecke einer Heilbehandlung besteht kein Versicherungsschutz.
4. Wo gilt der Versicherungsschutz?
Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf das Ausland.
Als Ausland gelten die Länder, in denen Sie keinen ständigen Wohnsitz unterhalten. Deutschland gilt nicht als Ausland.
5. Wie entsteht die Versicherung und wann beginnt sie?
Die Versicherung entsteht durch Ihre wirksame Anmeldung zur Auslandsreise-Krankenversicherung nach Tarif 42 Einzel, Tarif 42 plus Familie, oder Tarif 70 Einzel durch den Versi-cherungsnehmer. Die Versicherung besteht ab dem in der Anmeldung bezeichneten Tag. Als Versicherungsbeginn kann nur der Erste eines Monats vereinbart werden. Der Beitrag ist ein Jahresbeitrag und richtet sich nach dem Alter des ältesten versicherten Familienmitglieds bei Versicherungsbeginn.
Sobald das älteste versicherte Familienmitglied das 60. bzw. 70. Lebensjahr vollendet, ist ab Beginn des darauf folgenden Versicherungsjahres der Beitrag der nächst höheren Alters-gruppe zu zahlen.
6. Wie lange dauert die Versicherung?
Die Versicherung gilt von ihrem Beginn an für die Dauer eines Jahres (Versicherungsjahr) und verlängert sich nach erfolgter Beitragszahlung automatisch um ein weiteres Jahr. Der Versicherungsnehmer kann die Versicherung jederzeit zum Ablauf des Versicherungsjahrs mit einer Frist von 3 Monaten zum Vertragsende schriftlich kündigen.
Kann der Erstbeitrag oder ein Folgebeitrag von uns nicht ein-gezogen werden, führt dies unter den Voraussetzungen der §§ 37 und 38 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) zum Verlust des Versicherungsschutzes.

Auszug aus dem Gesetz über den Versicherungsvertrag
§ 37 Zahlungsverzug bei Erstprämie
(1) Wird die einmalige oder die erste Prämie nicht rechtzeitig gezahlt, so ist der Versicherer, solange die Zahlung nicht be-wirkt ist, zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt, es sei denn der Versicherungsnehmer hat die Nichtzahlung nicht zu vertreten.
(2) Ist die einmalige oder erste Prämie bei Eintritt des Versi-cherungsfalls nicht gezahlt, ist der Versicherer nicht zur Leis-tung verpflichtet, es sei denn, der Versicherungsnehmer hat die Nichtzahlung nicht zu vertreten. Der Versicherer ist nur leistungsfrei, wenn er den Versicherungsnehmer durch geson-derte Mitteilung in Textform oder durch einen auffälligen Hinweis im Versicherungsschein auf diese Rechtsfolge der Nichtzahlung aufmerksam gemacht hat.
§ 38 Zahlungsverzug bei Folgeprämie
(1) Wird eine Folgeprämie nicht rechtzeitig gezahlt, kann der Versicherer dem Versicherungsnehmer auf dessen Kosten in Textform eine Zahlungsfrist bestimmen, die mindestens zwei Wochen betragen muss. Die Bestimmung ist nur wirksam, wenn sie die rückständigen Beträge der Prämie, Zinsen und Kosten im Einzelnen beziffert und die Rechtsfolgen angibt, die nach den Absätzen 2 und 3 mit dem Fristablauf verbunden sind; bei zusammengefassten Verträgen sind die Beiträge jeweils getrennt anzugeben.
(2) Tritt der Versicherungsfall nach Fristablauf ein und ist der Versicherungsnehmer bei Eintritt mit der Zahlung der Prämie oder der Zinsen oder Kosten in Verzug, ist der Versicherer nicht zur Leistung verpflichtet.
(3) Der Versicherer kann nach dem Fristablauf den Vertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, sofern der Versiche-rungsnehmer mit der Zahlung der geschuldeten Beträge im Verzug ist. Die Kündigung kann mit der Bestimmung der Zahlungsfrist so verbunden werden, dass sie mit Fristablauf wirksam wird, wenn der Versicherungsnehmer zu diesem Zeit-punkt mit der Zahlung in Verzug ist; hierauf ist der Ver¬siche-rungsnehmer bei der Kündigung ausdrücklich hinzuweisen. Die Kündigung wird unwirksam, wenn der Versicherungsnehmer innerhalb eines Monats nach der Kündigung oder, wenn sie mit der Fristbestimmung verbunden worden ist, innerhalb eines Monats nach Fristablauf die Zahlung leistet; Absatz 2 bleibt unberührt
§ 194 Anzuwendende Vorschriften
(2) § 38 ist auf die Krankenversicherung mit der Maßgabe anzuwenden, dass die Zahlungsfrist nach § 38 Abs. 1 Satz 1 mindestens zwei Monate betragen muss.
7. Wann beginnt der Versicherungsschutz?
Der Versicherungsschutz beginnt
- mit dem Beginn der Versicherung (siehe Nr. 5)
- jedoch nicht vor Beginn des Auslandsaufenthaltes.
Für Versicherungsfälle, die vor Beginn der Versicherung ein-getreten sind, wird nicht geleistet; dies gilt auch für Reisen, die vor Beginn der Versicherung angetreten wurden.
8. Wann endet der Versicherungsschutz?
Der Versicherungsschutz endet – auch für schwebende Versi-cherungsfälle – jeweils mit der Beendigung des Auslandsauf-enthaltes, spätestens jedoch nach Ablauf der sechsten Woche des Auslandsaufenthaltes bzw. mit Beendigung des Versiche-rungsvertrages. Können Sie wegen Krankheit oder Unfallfolgen nicht bis zur Beendigung des Versicherungsschutzes nach Satz 1 zurückreisen, verlängert sich die Leistungspflicht für den bereits eingetretenen Versicherungsfall solange, bis Sie trans-portfähig sind.
9. Was ist ein Versicherungsfall?
Versicherungsfall ist die medizinisch notwendige Heilbehand-lung einer versicherten Person wegen Krankheit oder Unfall-folgen. Der Versicherungsfall beginnt mit der Heilbehandlung, er endet, wenn nach medizinischem Befund Behandlungsbe-dürftigkeit nicht mehr besteht. Muss die Heilbehandlung auf eine Krankheit oder Unfallfolge ausgedehnt werden, die mit der bisher behandelten nicht ursächlich zusammenhängt, so entsteht ein neuer Versicherungsfall. Als Versicherungsfall gilt auch der Tod der versicherten Person.
10. Unsere Tarifleistungen
Art und Höhe der Versicherungsleistungen ergeben sich aus den folgenden Bestimmungen:
10.1 Ambulante Heilbehandlung
Die Aufwendungen für
a) ärztliche Leistungen,
b) Arznei- und Verbandmittel,
c) Hilfsmittel, die erstmals aufgrund eines während des Aus-landsaufenthaltes eingetretenen Unfalles erforderlich werden,
d) Heilmittel, das sind physikalisch-medizinische Leistungen (wie Wärmebehandlung, Elektrotherapie), wenn sie von einem in eigener Praxis tätigen Physiotherapeuten ausgeführt werden,
e) Transport zum nächst erreichbaren Arzt oder Krankenhaus durch anerkannte Rettungsdienste zur Erstversorgung nach einem Unfall oder Notfall,
ersetzen wir zu 100%.
Ihnen steht die Wahl unter den im Aufenthaltsland zur Heil-behandlung zugelassenen Ärzten frei. Arznei- und Verband-mittel, Hilfs- und Heilmittel müssen von diesen Ärzten ver-ordnet werden, Arzneimittel außerdem aus der Apotheke oder von einer anderen behördlich zugelassenen Abgabestelle be-zogen werden.
10.2 Stationäre Heilbehandlung
Die Aufwendungen für
a) ärztliche Leistungen,
b) Krankenhausleistungen, einschließlich Krankenpflege, Unterkunft und Verpflegung;
c) einen Transport zum nächst erreichbaren anerkannten Krankenhaus durch anerkannte Rettungsdienste,
ersetzen wir zu 100%.
Bei medizinisch notwendiger stationärer Heilbehandlung ist von Ihnen das nächst erreichbare, im Aufenthaltsland allgemein anerkannte Krankenhaus aufzusuchen, das unter ständiger ärztlicher Leitung steht, über ausreichende diagnostische sowie therapeutische Möglichkeiten verfügt und Krankengeschichten führt.
Die Einschaltung des Notruf-Service des Versicherers ist un-verzüglich vor oder bei Aufnahme in das Krankenhaus erfor-derlich (Weitere Informationen unter Nr. 12)
10.3 Zahnärztliche Heilbehandlung
Die Aufwendungen für schmerzstillende Behandlung im Mund- und Zahnbereich sowie für Zahnfüllungen mit plasti-schem Material ersetzen wir zu 100%.
Außerdem ersetzen wir die folgenden Aufwendungen für
a) provisorische Zahnkronen und für provisorischen heraus-nehmbaren Zahnersatz infolge eines während des Auslands¬auf-enthaltes eingetretenen Unfalles sowie
b) Reparaturen an vorhandenem Zahnersatz
zu 50% des Rechnungsbetrages, maximal jedoch insgesamt 250 EUR.
Bitte beachten Sie:
Alle sonstigen zahnmedizinischen Leistungen sowie die dabei anfallenden zahntechnischen Laborarbeiten und Materialien stehen nicht unter Versicherungsschutz.
Ihnen steht die Wahl unter den im Aufenthaltsland zur Heil-behandlung zugelassenen Ärzten oder Zahnärzten frei.
10.4 Sonstige Leistungen
a) Rückführung
Bei einer ärztlich angeordneten Rückführung aus dem Ausland erstatten wir Ihnen die Mehrkosten des Rücktransportes – das sind die Kosten, die durch den Eintritt des Versicherungsfalles für die Rückkehr ins Inland zusätzlich entstehen – wenn die verursachten Mehrkosten sowie die medizinische Notwen-digkeit nachgewiesen werden (siehe auch Nr. 13).
Ebenfalls erstatten wir die Mehrkosten für den Rücktransport einer im Rahmen des Tarif 42 plus Familie versicherten Be-gleitperson.
Die Rückführung muss an Ihren ständigen Wohnsitz oder in ein Krankenhaus in Deutschland erfolgen. Bei Rückführung in ein Krankenhaus sind die erstattungsfähigen Mehrkosten auf diejenigen beschränkt, die bei einer Rückführung an den Stän-digen Wohnsitz oder in das von dort nächst erreichbare Kran-kenhaus entstanden wären. Soweit medizinische Gründe nicht entgegenstehen, ist das jeweils kostengünstigste Transportmittel zu wählen.
Die Aufwendungen ersetzen wir zu 100%, wenn vor Durch-führung des Rücktransportes bei uns bzw. bei unserem Notruf-Service eine Leistungszusage (siehe Nr. 12) eingeholt wird. Sofern vor Durchführung des Rücktransportes keine Leis-tungszusage eingeholt wird, ersetzen wir die nachgewiesenen Mehrkosten des Rücktransportes zu 80%.
Ohne Nachweis ihrer medizinischen Notwendigkeit erstatten wir die Mehrkosten einer Rückführung bis 500 EUR, wenn nach ärztlichem Befund eine unter Versicherungsschutz ste-hende stationäre Heilbehandlung am Aufenthaltsort länger als 14 Tage dauern würde.
b) Todesfall im Ausland
Stirbt die versicherte Person während des Auslandsaufenthal-tes, erstatten wir die unmittelbaren Kosten einer Überführung an den letzten ständigen Wohnsitz oder die im Falle der Beisetzung im Ausland entstandenen Bestattungskosten bis zu 10.000 EUR.
c) Krankenhaustagegeld
Bei stationärer Heilbehandlung im Ausland können Sie zwi-schen dem Ersatz der erstattungsfähigen Aufwendungen und einem Krankenhaustagegeld von 25 EUR pro Tag des Kran-kenhausaufenthaltes wählen.
d) Transport von Blutkonserven und Arzneimitteln
Fehlen zur Heilbehandlung Blutkonserven oder sind lebens-notwendige Arzneimittel gestohlen worden bzw. verdorben, so erstatten wir die Kosten ihres den Umständen angemessenen Transportes von der nächstgelegenen Abgabestelle (Apotheke, Krankenhaus oder andere behördlich zugelassene Abgabestelle) bis zu Ihnen zu 100%.
11. Wann zahlen wir nicht?
Keine Leistungen erhalten Sie für:
a) Behandlungen im Ausland, die der alleinige Grund oder einer der Gründe für den Antritt der Reise waren;
b) Krankheiten, von denen für die versicherte Person erkennbar vor Versicherungsbeginn feststand, dass sie bei planmäßiger Durchführung des Aufenthaltes behandelt werden mussten, es sei denn, dass der Aufenthalt wegen des Todes des Ehegatten oder eines Verwandten ersten Grades erforderlich wurde;
c) solche Krankheiten und deren Folgen sowie für Folgen von Unfällen, die durch die aktive Teilnahme an Kriegsereignissen oder an inneren Unruhen sowie durch Kernenergie verursacht worden sind;
d) auf Vorsatz beruhende Krankheiten und Unfälle einschließ-lich deren Folgen sowie für Entzugs- und Entwöhnungsbe-handlungen;
e) psychische, psychogene und psychosomatische Krankheiten;
f) Aufwendungen anlässlich einer vor Versicherungsbeginn bekannten Schwangerschaft, für Schwangerschaftsabbruch, Entbindung sowie für Wochenbetterkrankungen und deren Folgen. Versichert ist jedoch die Behandlung von für die Ver-sicherte nicht vorhersehbaren, akut eingetretenen Schwanger-schaftskomplikationen einschließlich Frühgeburten vor Been-digung der 32. Schwangerschaftswoche und Fehlgeburten. Für die medizinisch notwendige Heilbehandlung des Frühgebore-nen besteht insoweit auch Versicherungsschutz;
g) Kur- und Sanatoriumsbehandlung sowie für Rehabilitati-onsmaßnahmen;
h) Behandlungen durch Ehegatten, Eltern oder Kinder. Sach-kosten werden tarifgemäß erstattet;
i) eine durch Pflegebedürftigkeit oder Verwahrung bedingte Unterbringung;
Übersteigt eine Heilbehandlung oder sonstige Maßnahme, für die Leistungen vereinbart sind, das medizinisch notwendige
Maß oder ist die geforderte Vergütung nicht angemessen, so können wir die Leistungen auf einen angemessenen Betrag herabsetzen. Stehen die Aufwendungen für die Heilbehandlung oder sonstigen Leistungen in einem auffälligen Missverhältnis zu den erbrachten Leistungen, sind wir insoweit nicht zur Leistung verpflichtet.
Besteht Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-versicherung oder gesetzlichen Rentenversicherung, auf eine gesetzliche Heilfürsorge oder gesetzliche Unfallfürsorge, so sind wir nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, welche trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben.
12. Was tun im Versicherungsfall?
Bei Eintritt des Versicherungsfalles müssen Sie sofort unseren Notruf-Service zur Beratung und Unterstützung einschalten.
Erforderlich ist dies insbesondere vor einem zu erwartenden stationären Aufenthalt (siehe Nr. 10.2), damit wir Ihnen z.B. ein geeignetes Krankenhaus suchen können und Sie nicht in Vorleistung der Krankenhauskosten treten müssen.
Bei Rückführung aus dem Ausland muss der Notruf-Service zur Vermeidung von Leistungseinschränkungen (siehe Nr. 10.4a) in jedem Fall eingeschaltet werden.
Bitte senden Sie uns im Schadenfall Ihre Belege. Reichen Sie immer Originalunterlagen ein; nur gegen Vorlage der Originale sind wir zur Leistung verpflichtet. Darüber hinaus müssen die von uns angeforderten und für die Prüfung der Leistungspflicht erforderlichen Nachweise erbracht sein.
Hat sich ein anderer Krankenversicherer an den Kosten beteiligt, so genügen Zweitschriften der Belege mit dessen Erstat-tungsvermerk.
Der Anspruch auf Leistungen für die Mehrkosten einer Rück-führung ist durch Kostenbelege sowie für Überführungs und
Bestattungskosten zusätzlich durch die amtliche Sterbeurkunde zu begründen.
Die Belege und Nachweise werden unser Eigentum.
Wir können mit befreiender Wirkung auch an den Überbringer oder Übersender ordnungsgemäßer Nachweise leisten.
Im Übrigen ergeben sich die Voraussetzungen für die Fälligkeit unserer Leistungen aus § 14 Versicherungsvertragsgesetz (VVG).
Ansprüche auf Versicherungsleistungen können weder abge-treten noch verpfändet werden.
Auszug aus VVG
§ 14 Fälligkeit
(1) Geldleistungen des Versicherers sind fällig mit Beendigung der zur Feststellung des Versicherungsfalls und des Umfangs der Leistung des Versicherers nötigen Erhebungen.
(2) Sind diese Erhebungen nicht bis zum Ablauf eines Monats seit der Anzeige des Versicherungsfalls beendet, kann der Ver-sicherungsnehmer Abschlagszahlungen in Höhe des Betrages verlangen, den der Versicherer voraussichtlich mindestens zu zahlen hat. Der Lauf der Frist ist gehemmt, solange die Erhebungen infolge eines Verschuldens des Versicherungs-nehmers nicht beendet werden können.
(3) Eine Vereinbarung, durch die der Versicherer von der Verpflichtung, zur Zahlung von Verzugszinsen befreit wird, ist unwirksam.
13. Was müssen die Belege enthalten?
Rechnungen müssen enthalten:
Ihren Vor- und Zunamen, die Krankheitsbezeichnung (Diag-nose) sowie die einzelnen ärztlichen Leistungen mit Behand-lungsdaten.
Weiterhin ist zu beachten:
Aus den Rezepten müssen das verordnete Arzneimittel, der Preis und der Quittungsvermerk deutlich hervorgehen.
Rezepte sind zusammen mit der dazugehörigen Arztrechnung, Rechnungen über Heil- und Hilfsmittel zusammen mit der Verordnung einzureichen. Bei zahnärztlicher Heilbehandlung nach Nr. 10.3 muss die Rechnung die Bezeichnung der be-handelten bzw. provisorisch ersetzten Zähne und jeweils vor-genommenen Leistungen tragen.

14. Belege in fremden Sprachen
Wir können eine beglaubigte Übersetzung der Belege in die deutsche Sprache verlangen.
15. Was müssen Sie außerdem nach Eintritt des Versiche-rungsfalles beachten?
a) Der Anspruch auf Versicherungsleistungen ist unverzüglich nach der Beendigung der Behandlung geltend zu machen.
b) Sie sind verpflichtet, auf unser Verlangen jede Auskunft zu erteilen, die zur Feststellung des Versicherungsfalles oder unserer Leistungspflicht oder ihres Umfanges erforderlich ist.
c) Sie sind verpflichtet, uns die Einholung von erforderlichen Auskünften zu ermöglichen (insbesondere durch die Entbin-dung von der Schweigepflicht)
d) Sie sind auf unser Verlangen verpflichtet, sich durch einen von uns beauftragten Arzt untersuchen zu lassen
e) Sie haben nach Möglichkeit für die Minderung des Schadens zu sorgen und alle Handlungen zu unterlassen, die der Genesung hinderlich sind.
Bitte halten Sie sich an die oben aufgeführten Vorgaben. Wir sind ansonsten mit den in § 28 Abs. 2 bis 4 VVG vorgeschrie-benen Einschränkung von der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn eine der oben genannten Obliegenheiten (siehe Punkte a) – e)) verletzt wird.
Auszug aus VVG
§ 28 Verletzung einer vertraglichen Obliegenheit
(2) Bestimmt der Vertrag, dass der Versicherer bei Verletzung einer vom Versicherungsnehmer zu erfüllenden vertraglichen Obliegenheit nicht zur Leistung verpflichtet ist, ist er leis-tungsfrei, wenn der Versicherungsnehmer die Obliegenheit vorsätzlich verletzt hat. Im Fall einer grob fahrlässigen Verletzng der Obliegenheit ist der Versicherer berechtigt, seine Leistung in einem der schwere des Verschuldens des Versicherungsnehmers entsprechenden Verhältnis zu kürzen; die Beweislast für das Nichtvorliegen einer groben Fahrlässig-keit trägt der Versicherungsnehmer.
(3) Abweichend von Absatz 2 ist der Versicherer zur Leistung verpflichtet, soweit die Verletzung der Obliegenheit weder für den Eintritt oder die Feststellung des Versicherungsfalles noch für die Feststellung oder den Umfang der Leistungspflicht des Versicherers ursächlich ist. Satz 1 gilt nicht, wenn der Versi-cherungsnehmer die Obliegenheit arglistig verletzt hat.
(4) Die vollständige oder teilweise Leistungsfreiheit des Ver-sicherers nach Abs 2 hat bei Verletzung einer nach Eintritt des Versicherungsfalles bestehnden Auskunfts- oder Aufklärungs-obliegenheit zur Voraussetzung, dass der Versicherer den Versicherungsnehmer durch gesonderte Mitteilung in Textform auf diese Rechtsfolge hingewiesen hat.
16. Belege in ausländischer Währung
Die in einer Fremdwährung entstandenen Kosten werden zum aktuellen Kurs des Tages, an dem die Belege beim Versicherer eingehen, in Euro umgerechnet. Als Kurs des Tages gilt der offizielle Euro-Wechselkurs der Europäischen Zentralbank. Für nicht gehandelte Währungen, für die keine Referenzkurse festgelegt wurden, gilt der Kurs gemäß »Währungen der Welt«, Veröffentlichungen der Deutschen Bundesbank, Frank-furt/Main, nach jeweils neuestem Stand, es sei denn, die versi-cherte Person weist durch Bankbeleg nach, dass sie die zur Bezahlung der Rechnungen notwendigen Devisen zu einem ungünstigeren Kurs erworben hat.
17. Kosten für Überweisungen
Kosten für die Überweisung der Versicherungsleistungen – mit Ausnahme auf ein inländisches Konto – können von den Leistungen abgezogen werden.
18. Ansprüche gegen Dritte
a) Haben Sie oder eine versicherte Person Ersatzansprüche gegen Dritte, so besteht, unbeschadet des gesetzlichen Forde-rungsüberganges gemäß § 86 VVG , die Verpflichtung, diese Ansprüche bis zur Höhe, in der aus dem Versicherungsvertrag Ersatz (Kostenerstattung sowie Sach- und Dienstleistung) geleistet wird, an den Versicherer schriftlich abzutreten.
b) Sie oder die versicherte Person haben Ihren Ersatzanspruch oder ein zur Sicherung dieses Anspruchs dienendes Recht unter Beachtung der Geltenden Form- und Fristvorschriften zu wahren und bei dessen Durchsetzung durch uns soweit erfor-derlich mitzuwirken.
c) Verletzen Sie oder eine versicherte Person vorsätzlich die in den Absätzen a) und b) genannten Obliegenheiten, sind wir zur Leistung nicht verpflichtet, als wir infolgedessen keinen Ersatz von dem Dritten erlangen können. Im Falle einer grob fahrlässigen Verletzung der Obliegenheit sind wir berechtigt, unsere Leistungen in einem der Schwere des Verschuldens entsprechenden Verhältnis zu kürzen.
d) Steht Ihnen oder einer versichertenPerson ein Anspruch auf Rückzahlung ohne rechtlichen Grund gezahlter Entgelte gegen den Erbringer von Leistungen zu, für die wir aufgrund des Versicherungsvertrages Erstattungsleistungen erbracht haben, sind die Absätze a) bis c) entsprechend anzuwenden.
Auszug aus VVG
§ 86 Übergang von Ersatzansprüchen
(1) Steht dem Versicherungsnehmer ein Ersatznspruch gegen einen Dritten zu, geht dieser Anspruch auf den Versicherer über, soweit der Versicherer den Schaden ersetzt. Der Über-gang kann nicht zum Nachteil des Versicherungsnehmers geltend gemacht werden.
(2) Der Versicherungsnehmer hat seinen Ersatzanspruch oder ein zur Sicherung dieses Anspruchs dienendes Recht unter Beachtung der geltenden Form- und Fristvorschriften zu wah-ren und bei dessen Durchsetzung durch den Versicherer soweit erforderlich mitzuwirken. Verletzt der Versicherungsnehmer diese Obliegenheit vorsätzlich, so ist der Versicherer zur Leistung insoweit nicht verpflichtet, als er infolge dessen keinen Ersatz von dem Dritten verlangen kann. Im Fall einer grob fahrlässigen Verletzung der Obliegenheit ist der Versicherer berechtigt, seine Leistung in einem der Schwere des Verschuldens des Versicherungsnehmers entsprechenden Verhältnis zu kürzen; die Beweislast für das Nichtvorliegen einer groben Fahrlääsiigkeit trägt der Versicherungsnehmer.
(3) Richtet sich der Ersatzanspruch des Versicherungsnehmers gegen eine Person, mit der er bei Eintritt des Schadens in häuslicher Gemeinschaft lebt, kann der Übergang nach Absatz 1 nicht geltend gemacht werden, es sei denn, diese Person hat den Schaden vorsätzlich verursacht.
19. Aufrechnung
Sie können gegen Forderungen unsererseits nur aufrechnen, soweit die Gegenforderung unbestritten oder rechtskräftig fest-gestellt ist.
20. Willenserklärungen und Anzeigen
An uns gerichtete Willenserklärungen und Anzeigen bedürfen der Schriftform. Zu ihrer Entgegennahme sind Versicherungs-vermittler nicht bevollmächtigt.
21. Klagefrist/Gerichtsstand
(1) Haben wir einen Anspruch auf Versicherungsleistungen dem Grunde oder der Höhe nach abgelehnt, so sind wir von der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn der Anspruch von Ihrer Person nicht innerhalb von sechs Monaten gerichtlich geltend gemacht wird. Die Frist beginnt erst, nachdem wir den Anspruch unter Angabe der mit dem Ablauf der Frist verbun-denen Rechtsfolgen schriftlich abgelehnt haben.
(2) Gegen uns gerichtete Klagen können bei dem Gericht an Firmensitz anhängig gemacht werden.
(3) Für Klagen aus dem Versicherungsverhältnis gegen Sie ist das Gericht des Ortes zuständig, an dem Sie Ihren Wohnsitz haben.
Verbraucherschutzinformation nach § 10a VAG
Einwilligungsklausel nach dem Bundesdatenschutzgesetz
Ich willige ein, dass der Versicherer in erforderlichem Umfang Daten, die sich aus den Antragsunterlagen oder der Vertrags-durchführung (Beiträge, Versicherungsfälle, Risiko-/Ver¬trags-änderungen) ergeben, an Rückversicherer zur Beurteilung des Risikos und zur Abwicklung der Rückversicherung sowie zur Beurteilung des Risikos und der Ansprüche an andere Versi-cherer und/oder den Gesamtverband der Deutschen Versiche-rungswirtschaft e.V. und den Verband der privaten Kranken-versicherung e.V. zur Weitergabe dieser Daten an andere Ver-sicherer übermittelt. Diese Einwilligung gilt auch unabhängig vom Zustandekommen des Vertrages sowie für entsprechende Prüfungen bei anderweitig beantragten (Versicherungs-) Ver-trägen und bei künftigen Anträgen.
Ich willige ferner ein, dass die Unternehmen der ERGO-Gruppe meine allgemeinen Antrags-, Vertrags- und Leis-tungsdaten in gemeinsamen Datensammlungen führen und an den/die für mich zuständigen Vermittler weitergeben, soweit dies der ordnungsgemäßen Durchführung meiner Versiche-rungsangelegenheit dient. Gesundheitsdaten dürfen nur an Personen- und Rückversicherer übermittelt werden. An Ver-mittler dürfen sie nur weitergegeben werden, soweit dies zur Vertragsgestaltung erforderlich ist.
Ohne Einfluss auf den Vertrag und jederzeit widerrufbar willige ich weiter ein, dass der/die Vermittler meine allgemeinen Antrags-, Vertrags- und Leistungsdaten darüber hinaus für die Beratung und Betreuung auch in sonstigen Finanzdienstleis-tungen nutzen dürfen.
Diese Einwilligung gilt nur, wenn ich bei Auftragsssstellung vom Inhalt des Merkblattes zur Datenverarbeitung Kenntnis nehmen konnte, das mir überlassen bleibt.
Sonstiges
Für den Vertrag gilt deutsches Recht. Die Vertragssprache ist Deutsch.


Die für Beschwerden zuständige Aufsichtsbehörde ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Graurhein-dorfer Str. 108, 53117 Bonn.